Bizarrer CSU-Antrag im Kreistag:
Erst Atomkraft abschalten und dann Strominseln für den erwarteten Blackout mit Steuergeld fördern!
Kurz vor dem von ihr mitverursachten Kollaps des Stromnetzes baut die CSU vor: In Aichach-Friedberg stellte der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko, der im Landtag alle energiepolitischen Fehlentscheidungen der letzten Jahre mitgetragen hatte, den Antrag, man möge angesichts eines immer wahrscheinlicher werdenden Blackouts mit dem Aufbau von Insellösungen zur Notstromversorgung befassen. Im Falle eines Blackouts sollen nach dem Willen der CSU, Biogasanlagen und lokaler Windflatter-Strom für eine räumlich begrenzte Netzstabilität sorgen.
Fachleute und Netzbetreiber sehen eine solche Insellösung bei Blackouts kritisch: Der Aufwand sei zu hoch, das Ganze zu teuer – und für das gesamte Stromnetz bedeuteten Insellösungen weitere Herausforderungen.
Ich habe mit Nein gestimmt, auch wenn das Anliegen einer Notstromversorgung ansatzweise nachvollziehbar ist. Wir müssen insgesamt zurück zu einer vernünftigen Energiepolitik – Biogasanlagen und Flatterstrom aus Wind und Sonne sind kein Ersatz für eine sichere Energieversorgung mit Atomkraft- und Gaskraftwerken!
Simon Kuchlbauer
Landratskandidat für Aichach-Friedberg
